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Einfach verdammt lecker!

Was diese Spaghetti in Burrata Creme so unwiderstehlich macht, merkst Du schon beim ersten Bissen: Die Burrata-Sauce ist samtig, mild und trotzdem voller Geschmack. Das Geheimnis steckt im Inneren der Burrata. Unter der festen Mozzarella-Hülle verbirgt sich die Stracciatella, eine Mischung aus zarten Käsefäden und Sahne, die beim Mixen zu einer glatten Creme wird. Du brauchst also keine Sahne und keine Mehlschwitze, denn die Burrata bringt die Cremigkeit von Haus aus mit. Ein Schuss Olivenöl rundet das Ganze ab und sorgt dafür, dass sich die Burrata-Sauce wie ein feiner Film um jede einzelne Nudel legt.

Dazu kommt das Spiel mit den Gegensätzen, das diese Burrata Pasta so spannend macht. Die Kräuter-Chips aus Petersilie, Salbei und Majoran knuspern beim Essen, während die Spaghetti in der Burrata-Creme weich bleiben. Der Salbei bringt eine leicht herbe Note, der Majoran etwas Würze und die Petersilie Frische. Die Cherrytomaten setzen mit ihrer Säure kleine Akzente, damit die Burrata nie zu schwer wirkt. Und ganz ehrlich: Ein Teller, auf dem ein grünes Kräuternetz liegt, sieht einfach nach mehr Aufwand aus, als tatsächlich drinsteckt. Deine Gäste müssen ja nicht wissen, dass das Ganze in einer halben Stunde fertig war.

Genau das ist der dritte Grund, warum Du dieses Burrata Rezept lieben wirst: Es ist schnell, unkompliziert und trotzdem ausgewogen. Die Burrata liefert hochwertiges Eiweiß und Calcium, Olivenöl steuert ungesättigte Fettsäuren bei und die frischen Kräuter sowie Tomaten bringen Vitamine auf den Teller. Auch als Kochanfänger kommst Du gut zurecht, weil die meisten Schritte parallel laufen und der Mixer die meiste Arbeit übernimmt. Wenn Du nach einem langen Tag Lust auf etwas Besonderes hast, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, sind Spaghetti mit Burrata genau die richtige Wahl.

Lecker & gut für Dich:

Burrata hat den Ruf, ein reiner Genussmoment zu sein, doch der Frischkäse aus Apulien kann mehr. In 100 g Burrata stecken rund 12 g Eiweiß, das Deine Muskeln unterstützt und lange satt hält. Außerdem liefert Burrata Calcium und Phosphor, zwei Mineralstoffe, die für stabile Knochen und Zähne wichtig sind. Klar, Burrata enthält auch eine ordentliche Portion Fett. In diesem Rezept teilst Du Dir aber 100 g Burrata zu zweit, und weil die Burrata-Creme ganz ohne Sahne auskommt, bleibt die Sauce deutlich leichter als eine klassische Käsesauce.

Auch die übrigen Zutaten tun Dir gut. Olivenöl liefert einfach ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E, die als herzfreundlich gelten und dafür sorgen, dass Dein Körper fettlösliche Vitamine besser aufnehmen kann. Die Cherrytomaten bringen Vitamin C, Kalium und Lycopin mit, einen Pflanzenstoff mit antioxidativer Wirkung, der in Kombination mit Fett besonders gut verwertet wird. Da passt die Burrata Pasta also wunderbar. Petersilie punktet mit Vitamin K und Vitamin C, Salbei wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden geschätzt und Majoran gilt als bekömmlich bei schweren Mahlzeiten.

Die Spaghetti sind Dein Energielieferant. Ihre Kohlenhydrate geben Dir Kraft für den Tag, und wenn Du sie al dente kochst, steigt der Blutzucker langsamer an als bei weich gekochter Pasta. Wer noch mehr Ballaststoffe möchte, greift einfach zu Vollkornspaghetti, das passt geschmacklich hervorragend zur milden Burrata. Unterm Strich sind Spaghetti mit Burrata kein Diätgericht, aber eine ausgewogene Mahlzeit aus frischen Zutaten, die Dich satt und zufrieden macht. Genau so darf gesundes Essen mit Burrata aussehen: unkompliziert, lecker und mit gutem Gewissen.

Spaghetti in Burrata Creme von oben auf weißem Teller, mit halbierten Cherrytomaten, knusprigen Kräuter-Chips und Pfeffer auf hellem Steintisch

Rezept: Spaghetti in Burrata Creme

Burrata auf Pasta klingt erst mal nach Restaurant, steht bei Dir aber in gut 30 Minuten auf dem Tisch. Für diese Spaghetti in Burrata Creme pürierst Du die Burrata einfach mit Olivenöl und einem Schluck Milch, und schon hast Du eine Sauce, die ganz ohne Sahne auskommt. Dazu gibt es knusprige Kräuter-Chips aus Petersilie, Salbei und Majoran, die richtig Eindruck auf dem Teller machen. Die Burrata bringt Eiweiß und Calcium mit, die Cherrytomaten sorgen für frische Säure und die Kräuter für eine ordentliche Portion Grün. So wird aus einer schnellen Burrata Pasta ein leichtes Gericht, bei dem man trotzdem gern noch einmal nachnimmt.

Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 100 g Burrata
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Milch
  • Salz & Pfeffer
  • 12.5 g frische Petersilie
  • 12.5 g frischer Salbei
  • 12.5 g frischer Majoran
  • 15 g Butter
  • 20 g Speisestärke
  • 100 ml Wasser
  • 250 g Spaghetti
  • 75 g Cherrytomaten

Nährwerte

  • Kalorien: 850 kcal
  • Eiweiß: 22 g
  • Fett: 39 g
  • Kohlenhydrate: 101 g
  • davon Zucker: 6 g
  • Ballaststoffe: 5 g

Ablauf

Schritt 1:

Gib die Burrata zusammen mit 2 EL Olivenöl, der Milch sowie einer Prise Salz und Pfeffer in einen Mixer. Mixe alles etwa 30 Sekunden, bis eine glatte, cremige Burrata-Sauce entsteht. Ist Dir die Burrata-Creme noch zu fest, hilft ein weiterer kleiner Schuss Milch. Stell die Burrata-Creme anschließend beiseite, sie kommt erst ganz zum Schluss an die Pasta.

Schritt 2:

Bring eine Stielkasserolle mit gesalzenem Wasser zum Kochen und blanchiere Petersilie, Salbei und Majoran darin für etwa 10 Sekunden. Gieß die Kräuter ab, tupfe sie mit Küchenpapier gut trocken und zupf die Blätter von den Stielen. Schmilz die Butter und mixe sie mit den Kräutern, 100 ml Wasser, 2 EL Olivenöl und der Speisestärke zu einer glatten, grünen Flüssigkeit. Gib die Mischung dünn in eine beschichtete Pfanne und lass sie bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten braten, bis das Wasser verdampft ist und sich ein feines, knuspriges Netz bildet. Heb das Netz vorsichtig heraus, lass es auf Küchenpapier auskühlen und brich es in kleine Stücke, mit denen Du die Pasta später toppst.

Schritt 3:

Während die Kräuter-Chips in der Pfanne sind, kochst Du die Spaghetti in reichlich Salzwasser etwa 10 Minuten al dente. Halbiere in der Zwischenzeit die Cherrytomaten. Bevor Du die Spaghetti abgießt, schöpfst Du eine kleine Tasse Nudelwasser ab. Damit kannst Du die Burrata-Sauce später lockern, falls sie zu dick wird.

Schritt 4:

Brate die Tomaten in einer großen Pfanne einmal kräftig an, reduziere dann die Hitze drastisch und gib die Spaghetti dazu. Schwenke alles bei niedriger Hitze 1 bis 2 Minuten durch. Schalte dann den Herd aus, gib die Burrata-Creme dazu und rühre, bis die Spaghetti die Sauce rundherum aufgenommen haben. Die Burrata mag keine starke Hitze, sonst wird sie fädig statt cremig, deshalb kommt sie wirklich erst in die ausgeschaltete Pfanne. Verteile die Burrata Pasta auf zwei Teller und garniere sie mit Deinen Kräuter-Chips. Guten Appetit!

Variationen:

Diese Burrata Pasta ist eine wunderbare Grundlage zum Ausprobieren. Statt Spaghetti kannst Du auch Rigatoni, Linguine oder Tagliatelle nehmen, in den Rillen kurzer Nudeln bleibt die Burrata-Creme sogar noch besser hängen. Wenn Du es grüner magst, mixt Du eine Handvoll Basilikum oder etwas Rucola direkt mit der Burrata in die Sauce. Auch ein Löffel Pesto oder etwas abgeriebene Zitronenschale passt hervorragend und gibt der Burrata-Sauce eine frische Note.

Für mehr Gemüse auf dem Teller kannst Du die Cherrytomaten im Ofen rösten oder mit Zucchini, Spinat oder grünem Spargel ergänzen. Wer es deftiger möchte, brät ein paar Streifen Pancetta knusprig an, für eine vegetarische Variante sorgen geröstete Pinienkerne oder Walnüsse für den Biss. Hast Du keine Zeit für die Kräuter-Chips, sind knusprige Semmelbrösel aus der Pfanne mit etwas Knoblauch eine schnelle Alternative. Und falls Du gerade keine Burrata bekommst: Mit Mozzarella und einem Löffel Ricotta kommst Du nah dran, auch wenn echte Burrata einfach unschlagbar cremig bleibt.

Fazit:

Die Geschichte dieses Gerichts beginnt nicht in der Pfanne, sondern in Apulien, ganz im Süden Italiens. In der Gegend um die Stadt Andria entstand Anfang des 20. Jahrhunderts die Burrata. Käser wollten damals die Reste aus der Mozzarella-Herstellung nicht wegwerfen und füllten zerzupfte Käsefäden mit Sahne in eine Hülle aus Mozzarella. Der Name Burrata leitet sich vom italienischen Wort burro für Butter ab und beschreibt ziemlich genau, wie sich das Innere auf der Zunge anfühlt. Lange war Burrata eine regionale Spezialität, die nur frisch vor Ort gegessen wurde, weil sie sich kaum hält. Heute bekommst Du Burrata in fast jedem Supermarkt, und sie hat längst ihren Weg von der Antipasti-Platte auf die Pasta gefunden.

Spaghetti in Burrata Creme sind also kein jahrhundertealtes Familienrezept, sondern eine moderne Interpretation der italienischen Küche. Das Prinzip dahinter ist aber typisch italienisch: wenige, gute Zutaten, die sich gegenseitig ergänzen. Ähnlich wie bei Cacio e Pepe entsteht die Burrata-Sauce nicht durch langes Einkochen, sondern durch das geschickte Verbinden von Käse, Fett und Pasta. Die Burrata übernimmt dabei die Rolle, die sonst Sahne oder Butter spielen. Die Kräuter-Chips sind ein kleiner Kniff aus der modernen Küche, der Deiner Burrata Pasta Textur gibt und zeigt, wie viel man aus Petersilie, Salbei und Majoran herausholen kann.

Auch beim Thema Nährstoffe hat die Burrata Pasta einiges zu bieten. Eine Portion liefert rund 22 g Eiweiß, das zu einem guten Teil aus der Burrata stammt und Dich lange satt hält. Burrata enthält zudem Calcium und Phosphor, die Deine Knochen stärken. Das Olivenöl bringt einfach ungesättigte Fettsäuren mit, die Tomaten Vitamin C und Lycopin und die frischen Kräuter eine Extraportion Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Spaghetti sorgen mit ihren Kohlenhydraten für Energie, die dank al dente Garzeit gleichmäßig ins Blut geht. Für ein Burrata Gericht, das in rund 30 Minuten fertig ist, ist das eine ziemlich ausgewogene Bilanz.

Gerade wenn Du noch am Anfang Deiner Kochkarriere stehst, ist dieses Burrata Rezept ein perfekter Lehrmeister. Du lernst, Nudeln richtig al dente zu garen, Kräuter zu blanchieren und eine Sauce ohne Hitze zu binden, denn Burrata wird bei zu hohen Temperaturen fädig. Diese Grundtechniken kannst Du später in vielen anderen Gerichten anwenden. Hobbyköche finden in den Kräuter-Chips zur Burrata eine kleine Herausforderung, die Präzision verlangt, aber auch bei kleinen Pannen noch schmeckt. Und weil Du mit der Burrata ohnehin nur wenige Zutaten brauchst, bleibt der Kopf frei für das Wesentliche: das Kochen selbst und die Freude daran, wenn Deine Spaghetti mit Burrata am Ende genau so cremig auf dem Teller landen, wie Du es Dir vorgestellt hast.

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