Gratis Versand ab 80€ Warenkorbswert

Ein Teller voller Aromen:

Was diese Ravioli mit Zitronencrunch so unwiderstehlich macht, ist das Spiel mit Gegensätzen. Die Ricotta Ravioli sind weich und cremig, die braune Butter bringt ein tiefes, nussiges Aroma mit, und obendrauf knuspert goldbraun geröstetes Paniermehl. Jede Gabel liefert Dir dadurch gleichzeitig etwas Zartes und etwas Knackiges, und genau dieser Kontrast sorgt dafür, dass Du nicht aufhören willst. Die frisch geriebene Zitronenschale schneidet durch die Butter, macht die Ravioli angenehm leicht und lässt das Gericht nach viel mehr Aufwand schmecken, als eigentlich drinsteckt.

Ein großer Teil des Geschmacks Deiner Ravioli entsteht durch braune Butter, im Französischen Beurre noisette genannt. Wenn Butter langsam aufschäumt, bräunen die Milcheiweiße am Pfannenboden und entwickeln Röstaromen, die an Haselnüsse erinnern. Das klingt nach Profiküche, ist aber eine der einfachsten Techniken überhaupt, Du musst eigentlich nur danebenstehen und schnuppern. Diese Butter legt sich wie ein Mantel um die Ravioli, während der Parmesan eine würzige, salzige Note beisteuert. Der Blattspinat fällt in der heißen Butter in sich zusammen, nimmt das Aroma auf und bringt Farbe, Frische und eine Portion Eisen und Folsäure auf Deinen Teller.

Unwiderstehlich sind diese Ravioli aber auch, weil sie so unkompliziert sind. Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten, keine Vorkenntnisse und keine Stunde Zeit, denn fertige Ravioli aus dem Kühlregal sind in drei Minuten gar. Während die Ravioli im Wasser sieden, entsteht in der Pfanne schon die Sauce, sodass alles fast von selbst ineinandergreift. Damit sind die Ravioli ideal für Feierabende, an denen Du hungrig nach Hause kommst und trotzdem etwas Ehrliches kochen möchtest. Und wenn Freunde spontan vorbeischauen, hast Du mit diesen Ravioli ein Gericht in der Hinterhand, das nach Restaurant aussieht, aber ganz entspannt aus Deiner eigenen Küche kommt.

Viele gute Zutaten:

Ravioli mit brauner Butter und Parmesan sind natürlich kein Diätessen, und das müssen sie auch nicht sein. Trotzdem steckt in diesem Rezept mehr Gutes, als man auf den ersten Blick vermutet. Mit rund 34 g Eiweiß pro Portion sind die Ravioli ein richtig sättigendes Hauptgericht, das Dich lange satt hält und Heißhunger am späten Abend gar nicht erst aufkommen lässt. Das Eiweiß stammt vor allem aus dem Ricotta in der Füllung der Ravioli und aus dem Parmesan, die beide zusätzlich reichlich Calcium für Knochen und Zähne liefern.

Der heimliche Held neben den Ravioli ist der Blattspinat. Er liefert Folsäure, Vitamin K, Vitamin C, Magnesium und Eisen, und dank des Vitamin C aus der Zitrone kann Dein Körper das pflanzliche Eisen sogar etwas besser aufnehmen. Weil der Spinat nur kurz in der Pfanne zusammenfällt und nicht lange gekocht wird, bleiben viele hitzeempfindliche Vitamine erhalten. Gemeinsam mit den Ravioli kommst Du so auf rund 6 g Ballaststoffe pro Portion, die Deine Verdauung unterstützen. Wer mag, kann die Spinatmenge übrigens problemlos verdoppeln, denn der Berg schrumpft in der Pfanne ohnehin auf einen Bruchteil zusammen und Deine Ravioli werden noch grüner.

Auch beim Fett der Ravioli lohnt sich ein zweiter Blick. Das Olivenöl für den Crunch Deiner Ravioli bringt einfach ungesättigte Fettsäuren mit, und die Butter wird bewusst in kleiner Menge eingesetzt, aber durch das Bräunen holst Du aus wenig Butter sehr viel Geschmack heraus. Die Ravioli selbst liefern Kohlenhydrate als Energiequelle, ideal nach einem langen Arbeitstag oder dem Training. Und weil Du alles frisch zubereitest, weißt Du genau, was in Deinen Ravioli steckt. Ganz ohne Fertigsauce oder versteckte Zusätze entsteht aus ehrlichen Zutaten ein ausgewogenes Gericht.

Ravioli mit Zitronencrunch schräg von oben fotografiert: Ricotta Ravioli in brauner Butter mit Blattspinat, geröstetem Paniermehl, Parmesan und Zitronenschale in einem hellen tiefen Teller auf einem Holztisch im Sonnenlicht.

Rezept: Ravioli mit Zitronencrunch

Manchmal muss es nach einem langen Tag einfach schnell gehen, und trotzdem soll etwas Richtiges auf den Teller. Genau dafür sind diese Ravioli mit Zitronencrunch gemacht. Cremige Ricotta Ravioli treffen auf nussige braune Butter, frischen Blattspinat und knuspriges Paniermehl mit Zitronenschale. In rund 15 Minuten stehen die Ravioli auf dem Tisch, und Du brauchst dafür nur einen Topf, eine Pfanne und ein bisschen Hunger.

Das Schöne an diesen Ravioli: Sie schmecken wie im Restaurant, klappen aber auch an einem stressigen Mittwochabend. Der Spinat bringt Grün und Nährstoffe zu den Ravioli, die Zitrone hält alles schön leicht. So werden Deine Ravioli zu einem Feierabendgericht, das satt macht, ohne Dich schwer in die Couch zu drücken.

Gesamtzeit 20 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 400 g Ricotta Ravioli
  • 100 g Blattspinat
  • 1/2 Bio Zitrone
  • 75 g Parmesan
  • 3 EL Paniermehl oder Panko
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Nährwerte

  • Kalorien: 822 kcal
  • Eiweiß: 34 g
  • Fett: 42 g
  • Kohlenhydrate: 76 g
  • davon Zucker: 5 g
  • Ballaststoffe: 6 g

Ablauf

Schritt 1:

Fülle einen großen Topf mit Wasser, gib einen ordentlichen Löffel Salz hinein und bring das Wasser für die Ravioli mit Deckel zum Kochen. Währenddessen wäschst Du den Blattspinat in kaltem Wasser und schleuderst ihn trocken. Wasche die halbe Zitrone heiß ab und reibe mit einer feinen Reibe etwa 1 TL gelbe Schale ab. Zum Schluss reibst Du den Parmesan, damit alles für die Ravioli griffbereit neben dem Herd liegt.

Schritt 2:

Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib das Paniermehl hinein und röste es unter ständigem Rühren etwa 3 Minuten, bis es goldbraun ist und nussig duftet. Schiebe es auf einen Teller, mische die Zitronenschale darunter und stell den Crunch für Deine Ravioli beiseite. Wische die Pfanne mit Küchenkrepp aus.

Schritt 3:

Stell die Pfanne zurück auf niedrige Hitze und gib die Butter hinein. Lass sie etwa 5 Minuten leicht aufschäumen, bis sie goldbraun wird und nach Haselnuss riecht. Sobald die Butter anfängt zu bräunen, gibst Du den Blattspinat zur Butter und lass ihn unter Wenden zusammenfallen. Koche parallel die Ravioli im kochenden Wasser gar.

Schritt 4:

Gieße die Ravioli in ein Sieb ab und lass sie kurz abtropfen. Gib die Ravioli direkt in die Pfanne zur braunen Butter und zum Spinat und schwenke alles vorsichtig, damit die Ravioli rundum glänzen und nicht aufreißen. Schmecke alles mit Salz und Pfeffer ab und richte die Ravioli auf zwei tiefen Tellern an. Streue zum Schluss den Zitronencrunch und den Parmesan großzügig über Deine Ravioli. Guten Appetit!

Variationen:

Das Grundrezept für die Ravioli mit Zitronencrunch lässt sich wunderbar abwandeln, je nachdem, was gerade im Kühlschrank liegt. Statt Ricotta Ravioli kannst Du genauso gut Ravioli mit Kürbis, Pilzen oder Spinat nehmen, im Herbst passt eine Kürbisfüllung besonders gut zur nussigen Butter. Wer es herzhafter mag, brät ein paar Streifen Speck oder Pancetta in der Pfanne an, bevor die Butter dazukommt. Für eine vegane Variante greifst Du zu veganen Ravioli, ersetzt die Butter durch Olivenöl und streust Hefeflocken statt Parmesan über die Ravioli.

Auch beim Crunch hast Du viel Spielraum. Geröstete Walnüsse, Haselnüsse oder Pinienkerne passen hervorragend zur braunen Butter und machen Deine Ravioli noch etwas gehaltvoller. Ein paar Salbeiblätter, die kurz in der Butter knusprig braten, sorgen für den klassischen italienischen Touch, und eine Prise Chiliflocken bringt ein bisschen Schärfe ins Spiel. Statt Spinat kannst Du Rucola erst ganz zum Schluss unterheben, oder Du gibst ein paar halbierte Kirschtomaten zu den Ravioli in die Pfanne. Probier einfach aus, was Dir schmeckt, denn bei diesen Ravioli gibt es kein Richtig oder Falsch.

Fazit:

Ravioli gehören zu den ältesten gefüllten Nudeln Italiens und haben eine erstaunlich lange Geschichte. Schon in Schriftquellen aus dem 14. Jahrhundert tauchen Ravioli auf, unter anderem in den Briefen des toskanischen Kaufmanns Francesco di Marco Datini und in frühen venezianischen Kochbüchern. Woher der Name genau stammt, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Eine beliebte Erklärung führt die Ravioli auf das italienische Wort „riavvolgere“ zurück, also einwickeln, eine andere auf das ligurische „rabiole“, mit dem man kleine Dinge oder Reste bezeichnete. Beides passt gut zur Idee dahinter, denn Ravioli waren ursprünglich eine clevere Möglichkeit, Käse, Kräuter oder übrig gebliebenes Fleisch in Teig zu hüllen und daraus etwas Besonderes zu machen.

Die Füllung aus Ricotta und Spinat ist vor allem in Norditalien ein Klassiker, etwa in Ligurien und der Emilia Romagna. Dort serviert man Ravioli traditionell mit „burro e salvia“, also schlicht mit geschmolzener Butter und Salbei, damit die Füllung im Mittelpunkt bleibt. Das knusprige Paniermehl auf den Ravioli stammt dagegen aus dem Süden des Landes. In Kalabrien, Apulien oder Sizilien wird geröstetes Paniermehl, die sogenannte „pangrattato“, seit Generationen als „Parmesan der armen Leute“ über Pasta gestreut, weil Käse früher für viele Familien zu teuer war. Die Ravioli mit Zitronencrunch verbinden also zwei Ecken Italiens auf einem Teller, und genau das macht den Reiz dieser einfachen Ravioli aus.

Auch ernährungsphysiologisch haben diese Ravioli einiges zu bieten. Eine Portion liefert rund 34 g Eiweiß, das vor allem aus Ricotta und Parmesan stammt und Deine Muskeln sowie das Sättigungsgefühl unterstützt. Der Spinat ergänzt die Ravioli um Folsäure, Vitamin K, Magnesium und Eisen, während das Vitamin C der Zitrone hilft, das pflanzliche Eisen besser aufzunehmen. Dazu kommen Kohlenhydrate aus dem Teig der Ravioli als schnelle Energiequelle und rund 6 g Ballaststoffe. Natürlich sind Ravioli mit Butter und Käse ein vollwertiges, eher kräftiges Gericht, doch durch frische Zutaten und den Verzicht auf Fertigsaucen bleibt die Mahlzeit ehrlich und ausgewogen.

Für Kochanfänger und Hobbyköche sind diese Ravioli eine ideale Übung, weil Du gleich mehrere wichtige Grundtechniken kennenlernst. Du röstest Paniermehl in Öl und bekommst ein Gefühl dafür, wann Goldbraun in zu dunkel umschlägt. Du bräunst Butter für die Ravioli und lernst dabei, wie Röstaromen entstehen, wenn die Milcheiweiße langsam bräunen. Und Du übst das Timing, denn die Ravioli garen im Wasser, während in der Pfanne schon die Sauce entsteht. Da Du fertige Ravioli verwendest, kann beim Teig nichts schiefgehen, und Du kannst Dich ganz auf diese Handgriffe konzentrieren. So kochst Du in rund 20 Minuten Ravioli, die nach Restaurant schmecken, und nimmst nebenbei Wissen mit, das Dir bei vielen anderen Rezepten weiterhilft.

Weitere Rezepte

Alle anzeigen

Ravioli mit Zitronencrunch schräg von oben fotografiert: Ricotta Ravioli in brauner Butter mit Blattspinat, geröstetem Paniermehl, Parmesan und Zitronenschale in einem hellen tiefen Teller auf einem Holztisch im Sonnenlicht.

Ravioli mit Zitronencrunch

Cremige Ricotta Ravioli in nussiger brauner Butter, frischer Blattspinat und knuspriges Zitronenpaniermehl: Dieses schnelle Feierabendrezept schmeckt nach Italien und steht in 20 Minuten bereit.

 

Weiterlesen

Meatball Sandwich von oben auf einem ovalen weißen Teller, gefüllt mit drei Fleischbällchen in Tomatensauce, geschmolzenem Käse, frischen Basilikumstreifen und geriebenem Parmesan, auf einem hellen Holztisch mit Sonnenlicht und Schatten.

Italian Meatball Sandwich

Unser Meatball Sandwich bringt saftige Fleischbällchen, selbst gekochte Tomatensauce und geschmolzenen Provolone ins geröstete Baguette. In 30 Minuten fertig und auch für Anfänger easy!

Weiterlesen

Spätsommer-Pasta mit gebratener Aubergine, Zucchini, Erbsen und Oliven von oben auf einem weißen Teller

Spätsommer-Pasta

Gebratene Aubergine, Zucchini, Erbsen und grüne Oliven treffen auf Pasta al dente: Diese Spätsommer-Pasta ist leicht, vegetarisch und in nur 25 Minuten fertig. Ideal für Kochanfänger!

 

Weiterlesen