Gratis Versand ab 80€ Warenkorbswert

Unwiderstehlich ab dem ersten Löffel!

Was diese irische Kartoffelsuppe so unwiderstehlich macht, merkst Du schon beim ersten Löffel. Sie ist cremig, ohne schwer zu sein, und hat trotzdem richtig Charakter. Das liegt vor allem am Bacon, der gleich doppelt arbeitet: Erst gibt er sein würziges Fett an den Topf ab, in dem Lauch, Zwiebel und Sellerie langsam weich werden, und am Ende landet er knusprig auf der Kartoffelsuppe. So schmeckt jeder Löffel nach mehr, als die kurze Zutatenliste vermuten lässt. Lorbeer und Thymian sorgen im Hintergrund für eine leicht kräutrige Note, die eine gute Kartoffelsuppe von einer langweiligen unterscheidet.

Ein großer Pluspunkt ist auch die Textur. Vorwiegend festkochende Kartoffeln binden die Kartoffelsuppe beim Pürieren schön sämig, werden aber nicht klebrig, wie es bei mehligen Sorten schnell mal passiert. Die Sahne rundet das Ganze ab, ohne die Kartoffelsuppe zu überladen, denn 60 ml für zwei Portionen reichen völlig. Und dann kommt der Moment, in dem Du die Schüssel toppst: Der salzige Bacon, frischer Schnittlauch und ein bisschen geriebener irischer Cheddar, der langsam in die warme Kartoffelsuppe schmilzt. Genau dieser Kontrast aus cremig, knusprig und frisch macht die Kartoffelsuppe zu einem Gericht, bei dem man ganz automatisch nachschöpft.

Dazu kommt, dass diese Kartoffelsuppe richtig alltagstauglich ist. Du brauchst nur einen Topf, keine besonderen Küchenkenntnisse und gut 40 Minuten Zeit. Mit Gemüse, Kartoffeln und einer ordentlichen Portion Ballaststoffen ist die Kartoffelsuppe außerdem eine Mahlzeit, die lange satt hält und Dir trotzdem kein Völlegefühl beschert. Wenn Du mal Lust auf Abwechslung hast, lässt sich die Kartoffelsuppe ganz einfach anpassen, etwa vegetarisch mit Gemüsebrühe und gerösteten Kürbiskernen. Am Ende ist es diese Mischung aus ehrlichem Geschmack, wenig Aufwand und echtem Wohlfühlfaktor, die Deine Kartoffelsuppe zum Lieblingsgericht für kalte Tage macht.

Deftig, aber gut für Dich!

Auf den ersten Blick wirkt eine Kartoffelsuppe mit Bacon und Sahne nicht unbedingt wie Gesundheitsessen. Schaust Du Dir die Zutaten aber genauer an, steckt in dieser Kartoffelsuppe einiges Gutes. Die Hauptrolle in der Kartoffelsuppe spielen die Kartoffeln, und die haben einen völlig zu Unrecht schlechten Ruf. Sie liefern Kalium, das wichtig für Muskeln und Nerven ist, dazu Vitamin C, Vitamin B6 und Magnesium. Sie sind fettarm und bringen komplexe Kohlenhydrate mit, die Dich lange mit Energie versorgen. Eine Portion Kartoffelsuppe kommt so auf rund 6 g Ballaststoffe, das ist schon ein ordentlicher Teil der empfohlenen Tagesmenge von etwa 30 g.

Auch das Gemüse in der Kartoffelsuppe leistet mehr, als man denkt. Lauch enthält Inulin, einen Ballaststoff, der den nützlichen Bakterien in Deinem Darm als Futter dient. Zwiebel und Knoblauch bringen schwefelhaltige Pflanzenstoffe mit, die ihnen ihr typisches Aroma geben und in der Ernährungsforschung gerne untersucht werden. Staudensellerie liefert kaum Kalorien, dafür aber Vitamin K und Kalium. Zusammen sorgen diese Zutaten dafür, dass Deine Kartoffelsuppe nicht nur aus Stärke besteht, sondern eine bunte Mischung an Mikronährstoffen mitbringt. Mit rund 13 g Eiweiß pro Portion, unter anderem aus Bacon, Brühe und Cheddar, hält die Kartoffelsuppe außerdem angenehm lange satt.

Ehrlich gesagt sind Bacon und Sahne natürlich nicht die gesündesten Zutaten der Welt. In dieser Kartoffelsuppe bleiben sie aber in einem vernünftigen Rahmen: drei Scheiben Bacon und 60 ml Sahne für zwei Portionen geben vor allem Geschmack, ohne die Kartoffelsuppe zur Kalorienbombe zu machen. Möchtest Du Deine Kartoffelsuppe noch leichter kochen, kannst Du den Bacon weglassen und die Sahne durch Milch oder etwas Frischkäse ersetzen. Auch beim Salz lohnt es sich, sparsam zu sein, denn Brühe, Bacon und Cheddar bringen bereits einiges mit. So bleibt Deine Kartoffelsuppe ein wärmendes Wohlfühlgericht, das Du mit gutem Gewissen auch mitten in der Woche auf den Tisch bringen kannst.

Cremige Suppe in weißer Schale auf Untertasse, garniert mit knusprigem Speck, Schnittlauch und Cheddar, schräg fotografiert auf Holztisch.

Rezept: Irische Kartoffelsuppe

Wenn es draußen grau und nass wird, gibt es kaum etwas Besseres als eine dampfende Schüssel Kartoffelsuppe. Diese irische Kartoffelsuppe kommt mit knusprigem Bacon, mildem Lauch und etwas Cheddar daher und steht trotzdem in gut 35 Minuten auf dem Tisch. Genau die richtige Kartoffelsuppe für Abende, an denen Du Hunger hast, aber keine Lust auf stundenlanges Rumstehen am Herd. Kartoffeln, Lauch, Zwiebel und Sellerie liefern Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C, und die Sahne hält sich mit 60 ml für zwei Portionen zurück. So macht Dich die Kartoffelsuppe richtig satt, ohne Dich danach aufs Sofa zu zwingen. Schnell, lecker und gesund, so darf eine Kartoffelsuppe unter der Woche gerne sein.

Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 3 Scheiben Bacon
  • 1 EL Butter
  • 0.5 große Stange Lauch
  • 0.5 Zwiebel
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 0.5 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Thymian (oder ½ TL getrockneter Thymian)
  • 60 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • Frischer Schnittlauch
  • Geriebener irischer Cheddar

Nährwerte

  • Kalorien: 455 kcal
  • Eiweiß: 13 g
  • Fett: 25 g
  • Kohlenhydrate: 44 g
  • davon Zucker: 6 g
  • Ballaststoffe: 6 g

Ablauf

Schritt 1:

Schäle zuerst die Kartoffeln und schneide sie in etwa 2 cm große Würfel. Würfle Zwiebel und Staudensellerie fein und hacke den Knoblauch. Vom Lauch brauchst Du nur den weißen und hellgrünen Teil. Schneide ihn in dünne Ringe und spüle sie in einem Sieb gründlich ab. Zum Schluss hackst Du den Bacon grob, er sorgt später für den herzhaften Crunch auf Deiner Kartoffelsuppe.

Schritt 2:

Brate den Bacon in einem großen Topf bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten knusprig. Öl brauchst Du nicht, das Fett bringt der Bacon selbst mit. Hol ihn heraus und lass ihn auf Küchenpapier abtropfen. Gib nun die Butter ins Baconfett und dünste Lauch, Zwiebel und Sellerie darin 5 bis 7 Minuten weich. Dann kommt der Knoblauch für 1 Minute dazu.

Schritt 3:

Jetzt wandern die Kartoffelwürfel in den Topf, zusammen mit der Brühe, dem Lorbeerblatt, dem Thymian und je einer Prise Salz und Pfeffer. Bring alles zum Kochen, reduziere dann die Hitze und lass die Kartoffelsuppe mit leicht schräg aufgelegtem Deckel 15 bis 20 Minuten köcheln. Die Kartoffelsuppe ist so weit, wenn sich die Kartoffeln mit einer Gabel ohne Widerstand zerdrücken lassen. Schneide währenddessen den Schnittlauch in Röllchen und reib den Cheddar.

Schritt 4:

Fisch Lorbeerblatt und Thymianzweig heraus und püriere die Kartoffelsuppe mit dem Pürierstab, bis sie schön cremig ist. Nutzt Du einen Standmixer, lass die Kartoffelsuppe vorher kurz abkühlen und fülle den Behälter nur zur Sicherheit nur zur Hälfte. Rühre die Sahne ein, erwärme alles noch einmal kurz und schmecke Deine Kartoffelsuppe mit Salz und Pfeffer ab. Verteile die Kartoffelsuppe auf zwei Schüsseln und toppe sie mit dem Bacon, Schnittlauch und, wenn Du magst, geriebenem irischem Cheddar. Guten Appetit!

Variationen:

Die irische Kartoffelsuppe ist eine dankbare Basis, die Du ganz leicht nach Deinem Geschmack abwandeln kannst. Für eine vegetarische Kartoffelsuppe lässt Du den Bacon weg, dünstest das Gemüse in etwas mehr Butter an und nimmst Gemüsebrühe. Statt Bacon kommen dann geröstete Kürbiskerne oder knusprig gebratene Zwiebelringe obendrauf. Wer es rauchig mag, gibt eine Prise geräuchertes Paprikapulver in die Kartoffelsuppe, das gleicht den fehlenden Speck erstaunlich gut aus.

Auch beim Gemüse hast Du freie Hand. Eine Möhre oder ein Stück Pastinake bringt eine leichte Süße in die Kartoffelsuppe, eine Handvoll Wirsing oder Grünkohl macht sie noch herzhafter. Ganz klassisch irisch wird es, wenn Du einen kleinen Schuss dunkles Bier mit der Brühe angießt. Und wenn Du lieber etwas zum Kauen in der Schüssel hast, pürierst Du nur die Hälfte der Kartoffelsuppe und rührst den Rest stückig unter.

Bei den Toppings darfst Du ebenfalls kreativ werden. Statt Cheddar passen würziger Bergkäse oder ein Klecks Schmand, und geröstete Brotwürfel geben Deiner Kartoffelsuppe zusätzlichen Crunch. Für eine schnelle Mittagspause lässt sich die Kartoffelsuppe außerdem prima vorkochen, denn sie schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag mindestens genauso gut.

Fazit:

Wer an Irland denkt, denkt schnell an grüne Wiesen, Regen und eine dampfende Schüssel Kartoffelsuppe. Dass die Kartoffelsuppe so stark mit Irland verbunden wird, kommt nicht von ungefähr, denn kaum ein Land hat eine so enge Beziehung zur Kartoffel. Die Knolle stammt ursprünglich aus Südamerika und kam gegen Ende des 16. Jahrhunderts nach Irland. Dort fand sie ideale Bedingungen: Sie wuchs auch auf kargen Böden, lieferte viel Ertrag auf kleiner Fläche und machte zuverlässig satt. Im 18. und 19. Jahrhundert war die Kartoffel für einen großen Teil der irischen Bevölkerung das wichtigste Grundnahrungsmittel. Umso härter traf die Menschen die große Hungersnot von 1845 bis 1852, als eine Pflanzenkrankheit die Ernten vernichtete. Trotz dieser schweren Geschichte ist die Kartoffel bis heute ein fester Teil der irischen Küche geblieben, und die Kartoffelsuppe gehört dort zu den Gerichten, die in fast jeder Familie gekocht werden.

Die klassische irische Kartoffelsuppe war ursprünglich ein einfaches Arme-Leute-Essen. In die Kartoffelsuppe kam, was gerade da war: Kartoffeln, Lauch oder Zwiebeln, Wasser oder Brühe und, wenn vorhanden, ein Schuss Milch oder ein Stück Butter. Irland ist bekannt für seine Milchwirtschaft, deshalb spielen Butter und Sahne in vielen Varianten der Kartoffelsuppe eine wichtige Rolle. Speck landete vor allem dann in der Kartoffelsuppe, wenn das Budget es erlaubte. Unsere Version mit knusprigem Bacon, frischem Schnittlauch und irischem Cheddar greift diese Tradition auf und macht daraus eine Kartoffelsuppe, die heute genauso gut in eine moderne Alltagsküche passt wie früher in ein irisches Bauernhaus.

Dass die Kartoffelsuppe so lange überdauert hat, liegt auch an ihren Nährwerten. Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate, Kalium, Vitamin C und Vitamin B6, und das bei sehr wenig Fett. Lauch, Zwiebel, Sellerie und Knoblauch ergänzen die Kartoffelsuppe um weitere Ballaststoffe und Pflanzenstoffe. Pro Portion kommst Du auf rund 13 g Eiweiß und etwa 6 g Ballaststoffe, was die Kartoffelsuppe zu einer Mahlzeit macht, die lange vorhält. Bacon, Sahne und Cheddar sind bewusst sparsam dosiert und sorgen vor allem für Geschmack. Gerade für ein Gericht, das in gut 40 Minuten fertig ist, bekommst Du mit dieser Kartoffelsuppe also eine erstaunlich ausgewogene Mahlzeit auf den Teller.

Für Kochanfänger ist die Kartoffelsuppe ein ideales Rezept, um Sicherheit am Herd zu gewinnen. Du übst dabei ganz nebenbei die wichtigsten Grundtechniken: Gemüse gleichmäßig schneiden, Speck auslassen, Zwiebeln und Lauch sanft andünsten, etwas köcheln lassen und am Ende abschmecken. Fehler verzeiht eine Kartoffelsuppe ziemlich gutmütig. Sind die Würfel mal unterschiedlich groß, gleicht das Pürieren alles wieder aus, und ist die Kartoffelsuppe zu dick, hilft ein Schuss Brühe. Auch Hobbyköche kommen auf ihre Kosten, denn an der Kartoffelsuppe lässt sich wunderbar herumexperimentieren, etwa mit anderen Kräutern, einem Schuss dunklem Bier oder neuen Toppings. So wird Deine Kartoffelsuppe mit jedem Mal ein bisschen mehr zu Deinem eigenen Rezept.

Weitere Rezepte

Alle anzeigen

Gefüllte Paprika-Fratzen zu Halloween: Drei orange Paprika mit geschnitzten Kürbisgesichtern und Tortelloni-Salat auf dunklem Teller

Gefüllte Paprika-Fratzen

Orangefarbene Paprika mit geschnitzten Gesichtern, gefüllt mit warmem Tortelloni-Salat: Dieses Halloween-Rezept ist in 25 Minuten fertig und der Hingucker auf Deiner Halloween-Party.

Weiterlesen

Cremige Suppe in weißer Schale auf Untertasse, garniert mit knusprigem Speck, Schnittlauch und Cheddar, schräg fotografiert auf Holztisch.

Irische Kartoffelsuppe

Cremige irische Kartoffelsuppe mit knusprigem Bacon, mildem Lauch und Cheddar. Ein schnelles Wohlfühlgericht aus nur einem Topf, das auch Kochanfängern sicher gelingt. Probier es aus!

Weiterlesen

Simit Menemen von oben: Rührei mit Tomaten, Paprika, Sucuk und Petersilie im knusprigen Sesamring auf einem hellen Teller

Simit Menemen

Menemen trifft Simit: Saftiges Rührei mit Tomaten, Spitzpaprika und würzigem Sucuk, im Ofen direkt im knusprigen Sesamring gebacken. Ein türkischer Frühstücksklassiker, auch für Einsteiger.

 

Weiterlesen