Gratis Versand ab 80€ Warenkorbswert

Der Burger fürs Oktoberfest:

Wenn im September in München das Oktoberfest beginnt, dreht sich gut zwei Wochen lang alles um Bierzelte, Blasmusik und deftiges Essen. Seit der ersten Wiesn im Jahr 1810, die zur Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese mit einem Pferderennen gefeiert wurde, ist daraus das größte Volksfest der Welt geworden. Auf den Tisch kommt dort bis heute ehrliche bayrische Küche, und Brezn, Hendl, Leberkäs und Krautsalat gehören zur Wiesn wie die Maß ins Bierzelt. Ein Burger steht zwar nicht auf der klassischen Wiesn-Speisekarte, doch genau das macht diesen Burger so spannend, denn er vereint all diese Klassiker in einem einzigen Burger, den Du bequem in der Hand halten kannst.

Das Herzstück vom Burger ist der Leberkäse, denn eine warme Leberkässemmel ist in München der Snack schlechthin, ob beim Metzger um die Ecke oder zwischen zwei Fahrgeschäften auf der Theresienwiese. Statt einer normalen Semmel bekommt unser Burger ein Laugenbrötchen, das mit seiner typischen Kruste sofort an eine frische Wiesnbrezn erinnert. Der Krautsalat ist in Bayern ein fester Begleiter von Schweinshaxe und Schweinsbraten und bringt eine frische Säure in den Burger, die den kräftigen Leberkäse schön ausgleicht. Die Radieschen sind eine kleine Verbeugung vor dem Radi aus dem Biergarten, und die Zwiebeln mit Senf und Honig erinnern an den süßen Senf, ohne den in Bayern keine Weißwurst auskommt, sodass in jedem Bissen von diesem Burger ein Stück Bierzelt steckt.

Unwiderstehlich wird der Burger vor allem durch das Zusammenspiel der Aromen: Herzhafter Leberkäse und geschmolzener Käse treffen auf süße Zwiebeln, säuerliche Gurken und knackigen Krautsalat, während die Röstzwiebeln dem Burger obendrauf noch Crunch verpassen. Dazu kommt, dass Du für diesen Burger weder Grill noch Fleischwolf brauchst, weil der Leberkäse fertig vom Metzger kommt und für den Burger nur noch angebraten wird. In rund 30 Minuten steht Dein Burger auf dem Tisch und eignet sich damit ideal für eine Oktoberfest-Party mit Freunden, bei der Du lieber mitfeierst, als stundenlang in der Küche zu stehen. Und falls Du es dieses Jahr nicht nach München schaffst, holst Du Dir mit diesem Burger zumindest den Geschmack der Wiesn nach Hause.

Die Vorteile des Burgers:

Einer der größten Vorteile von diesem Burger ist, wie unkompliziert er gelingt, denn Du musst weder ein Patty formen noch den Grill anwerfen. Der Leberkäse vom Metzger ist bereits durchgegart und braucht für den Burger nur noch eine schöne Kruste aus der Pfanne, sodass auch Kochanfänger kaum etwas falsch machen können. Alle Zutaten für den Burger findest Du in jedem gut sortierten Supermarkt, und mit zwei Pfannen und rund 30 Minuten Zeit bist Du bestens ausgestattet. Dadurch ist der Burger auch eine entspannte Wahl, wenn spontan Freunde zum Oktoberfest-Abend vorbeikommen.

Bei den Zutaten hat der Burger ebenfalls mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Mit rund 34 g Eiweiß pro Portion macht Dich der Burger richtig satt, wofür vor allem der Leberkäse und der Emmentaler sorgen, der außerdem reichlich Calcium für Deine Knochen mitbringt. Krautsalat und Radieschen liefern Vitamin C und Ballaststoffe, und die rote Farbe der Zwiebeln stammt von Anthocyanen, also sekundären Pflanzenstoffen, die zu den Antioxidantien zählen. So bringt das frische Gemüse nicht nur Knack in den Burger, sondern auch ein paar Nährstoffe, die bei deftigem Essen sonst gern zu kurz kommen.

Klar ist der Wiesn-Burger mit rund 890 kcal pro Portion kein leichtes Diätessen, sondern ein deftiger Burger für besondere Anlässe, und genau so darf er auch genossen werden. Wenn Du den Burger etwas leichter magst, kannst Du beim Käse sparen und dafür eine extra Portion Krautsalat und Radieschen auflegen. Weil Du den Burger selbst zusammenstellst, weißt Du außerdem genau, was darin steckt, und kannst Salz, Honig und Toppings nach Deinem Geschmack dosieren. Und mal ehrlich, zur Wiesn-Zeit darf ein Burger auch einfach nur richtig gut schmecken.

Wiesn-Burger mit gebratenem Leberkäse. Weißer Teller auf Holztisch.

Rezept: Wiesn-Burger

Wenn in München die Wiesn läuft, riecht es überall nach gebrannten Mandeln, frischen Brezn und gebratenem Leberkäs. Genau dieses Gefühl packen wir in unseren Wiesn-Burger, einen bayrischen Burger, bei dem eine dicke Scheibe Leberkäse statt eines Pattys zwischen zwei knusprigen Laugenbrötchen landet. Mit Senf-Honig-Zwiebeln, geschmolzenem Käse, Krautsalat und Radieschen wird daraus ein Burger, der nach Brotzeit und Bierzelt zugleich schmeckt.

Für diesen Burger brauchst Du weder einen Grill noch Bierzelt-Erfahrung, denn für einen richtig guten Burger reichen zwei Pfannen völlig aus. Übrigens enthält echter bayrischer Leberkäs trotz seines Namens weder Leber noch Käse. Den Käse bringen wir für unseren Burger deshalb einfach selbst mit.

Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 2 rote Zwiebeln
  • etwas neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Honig
  • 1 Prise Salz und Pfeffer
  • 2 Laugenbrötchen
  • 1 EL Butter
  • 250 g Leberkäse
  • 75 g Emmentaler
  • 2-3 Radieschen
  • 3-4 Gewürzgurkenscheiben
  • 100 g Krautsalat
  • 1 EL Röstzwiebeln

Nährwerte

  • Kalorien: 890 kcal
  • Eiweiß: 34 g
  • Fett: 59 g
  • Kohlenhydrate: 53 g
  • davon Zucker: 12 g
  • Ballaststoffe: 5 g

Ablauf

Schritt 1:

Schäle die roten Zwiebeln, halbiere sie und schneide sie in feine Halbringe. Erhitze etwas Öl in einer Pfanne und schmore die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten, bis sie weich und leicht karamellisiert sind. Zum Schluss rührst Du Senf und Honig unter und schmeckst alles mit Salz und Pfeffer ab, so bekommen die Zwiebeln eine süß-würzige Note, die an Weißwurstsenf erinnert und wunderbar zum Burger passt.

Schritt 2:

Während die Zwiebeln schmoren, halbierst Du die Laugenbrötchen und bestreichst die Schnittflächen dünn mit Butter. Lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten in eine zweite Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze goldbraun an.

Schritt 3:

Falls Du den Leberkäse am Stück gekauft hast, schneidest Du ihn in etwa 2 cm dicke Scheiben, also eine Scheibe pro Burger. Gib etwas Öl in die Pfanne, in der Du eben die Brötchen geröstet hast, und brate den Leberkäse von beiden Seiten 3 bis 4 Minuten goldbraun an. Kurz vor Ende legst Du die Käsescheiben darauf und lässt sie schmelzen. Währenddessen wäschst Du die Radieschen für den Burger, schneidest sie in dünne Scheiben, legst die Gurkenscheiben bereit und lässt den Krautsalat in einem Sieb abtropfen, damit Dein Burger nicht matschig wird.

Schritt 4:

Jetzt baust Du Deinen Burger zusammen: Auf die untere Brötchenhälfte kommen zuerst die Senf-Honig-Zwiebeln, darauf setzt Du den Leberkäse mit dem geschmolzenen Käse. Es folgen Krautsalat, Radieschen, Gurkenscheiben und zum Schluss die Röstzwiebeln, die Deinem Burger den letzten Crunch geben. Setze die obere Brötchenhälfte auf den Burger, und serviere den Burger sofort, solange der Leberkäse noch warm ist. An Guadn!

Variationen:

Der Wiesn-Burger lässt sich ganz leicht an Deinen Geschmack anpassen, ohne dass er seinen bayrischen Charakter verliert. Statt Emmentaler kannst Du zum Beispiel einen würzigen Bergkäse nehmen oder einen Klecks Obatzda auf den Leberkäse streichen, dann wird Dein Burger noch ein Stück bayrischer. Wer es schärfer mag, rührt etwas frisch geriebenen Meerrettich unter die Zwiebeln, und statt Radieschen passt auch fein gehobelter Radi hervorragend auf den Burger. Mit einem Spiegelei obendrauf wird der Burger außerdem zur Hommage an Leberkäs mit Ei, einen echten Klassiker aus dem bayrischen Wirtshaus.

Auch beim Leberkäse selbst hast Du Spielraum: Geflügel-Leberkäse macht Deinen Burger etwas leichter, während Käseleberkäse kleine geschmolzene Käsestücke in den Burger bringt. Für eine vegetarische Version eignet sich vegetarischer Leberkäse, den es inzwischen in vielen Supermärkten gibt, oder eine dicke Scheibe gebratener Grillkäse. So bleibt der Burger schön herzhaft, und alle anderen Zutaten kannst Du einfach so lassen, wie sie sind.

Wenn Du etwas mehr Zeit hast, machst Du den Krautsalat für Deinen Burger ganz klassisch bayrisch mit Kümmel, Essig und etwas angebratenem Speck selbst. Als Beilage zum Burger passen lauwarmer Kartoffelsalat oder knusprige Pommes, und dazu schmeckt ein kühles Helles oder ein alkoholfreies Radler. Für welche Variante Du Dich auch entscheidest, am Ende steht ein Burger auf dem Tisch, der nach Wiesn schmeckt.

Fazit:

Der Burger hat eine längere Geschichte, als viele denken, und sie beginnt ausgerechnet in Deutschland. Der Name Burger geht auf die Stadt Hamburg zurück, denn deutsche Auswanderer brachten im 19. Jahrhundert das sogenannte Hamburg Steak mit in die USA, ein gebratenes Stück Hackfleisch, das dort schnell beliebt wurde. Wer das Fleisch als Erster zwischen zwei Brötchenhälften gelegt und damit den Burger erfunden hat, ist bis heute umstritten, denn gleich mehrere Städte in den USA beanspruchen diese Ehre für sich. Fest steht, dass der Burger im 20. Jahrhundert die ganze Welt erobert hat und längst auch in Deutschland zu den beliebtesten Gerichten zählt. Mit dem Wiesn-Burger kehrt der Burger gewissermaßen in seine alte Heimat zurück und bekommt dabei einen ordentlichen bayrischen Anstrich.

Statt Hackfleisch kommt bei diesem Burger Leberkäse zwischen die Brötchen, und der hat seine ganz eigene Geschichte. Der Überlieferung nach brachte ein Metzger aus dem Gefolge von Kurfürst Karl Theodor das Rezept Ende des 18. Jahrhunderts aus der Pfalz mit nach München, wo sich der Leberkäs schnell zum Liebling der Stadt entwickelte. Trotz seines Namens darf echter bayrischer Leberkäse ganz ohne Leber auskommen, und Käse steckt auch keiner drin, denn der Name leitet sich vermutlich von „Laib“ und „Käs“ im Sinne einer kompakten Masse ab. Auch das Laugenbrötchen für den Burger ist fest in der süddeutschen Backtradition verankert: Vor dem Backen wird der Teig kurz in Natronlauge getaucht, die an der Oberfläche die Maillard-Reaktion beschleunigt und so für die typische braune, glänzende Kruste sorgt. Zusammen mit Krautsalat, Radieschen und süß-würzigem Senf wird aus dem amerikanischen Klassiker ein Burger, der die bayrische Brotzeitkultur in sich trägt.

Schaut man auf die Nährwerte, zeigt sich, dass der Burger ein richtig sättigendes Gericht ist. Mit rund 890 kcal und etwa 34 g Eiweiß pro Portion deckt ein Burger bereits mehr als die Hälfte des täglichen Eiweißbedarfs eines Erwachsenen, wofür vor allem Leberkäse und Emmentaler verantwortlich sind. Der Käse auf dem Burger liefert außerdem reichlich Calcium, das Fleisch steuert Vitamine der B-Gruppe bei, und das Gemüse im Burger punktet mit Vitamin C, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie den Anthocyanen der roten Zwiebeln. Gleichzeitig bringt der Burger mit knapp 60 g Fett pro Portion ordentlich Energie mit, weshalb er eher ein genussvolles Festessen als ein alltägliches Leichtgericht ist. Wer den Burger ausgewogener gestalten möchte, reicht einfach einen frischen Salat zum Burger oder spart etwas beim Käse.

Für Kochanfänger ist der Burger ein idealer Einstieg, weil Du weder rohes Hackfleisch verarbeiten noch einschätzen musst, ob ein Patty innen schon durch ist. Der Leberkäse ist bereits gegart, sodass Du Dich ganz auf eine schöne Kruste konzentrieren kannst, und nebenbei lernst Du mit diesem Burger wichtige Grundtechniken wie das langsame Schmoren von Zwiebeln, das Anrösten von Brot und das Arbeiten mit zwei Pfannen gleichzeitig. Hobbyköche finden in dem Burger dagegen eine tolle Spielwiese, denn vom selbst gemachten Krautsalat mit Kümmel und Speck bis zum hausgemachten Leberkäse aus Brät lässt sich jede Komponente weiter verfeinern. So wächst der Burger mit Deinen Fähigkeiten mit, und jeder neue Versuch schmeckt ein bisschen mehr nach Wiesn. Am Ende zeigt dieser Burger, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss, um am Tisch für leuchtende Augen zu sorgen.

Weitere Rezepte

Alle anzeigen

Gefüllte Kartoffeln mit Wurst-Kräuter-Füllung von oben fotografiert, serviert auf einem runden Teller mit Quark, Wurst-Salsa und frischen Kräutern

Kartoffeln mit Wurst-Kräuter-Füllung

Gefüllte Kartoffeln mit würziger Wurst-Salsa, frischen Kräutern und cremigem Quark. Schnell zubereitet, herzhaft und perfekt für warme Sommertage. Jetzt Kartoffeln entdecken und direkt nachkochen!

Weiterlesen

Wiesn-Burger mit gebratenem Leberkäse. Weißer Teller auf Holztisch.

Wiesn-Burger

Knuspriges Laugenbrötchen, saftiger Leberkäse, geschmolzener Käse und Senf-Honig-Zwiebeln: Dieser Wiesn-Burger bringt Bierzelt-Stimmung auf Deinen Teller und gelingt auch Kochanfängern in 30 Minuten.

Weiterlesen

Hähnchen-Sate mit Reis von oben fotografiert: drei gebratene Hähnchenspieße mit cremiger Erdnusssauce, lockerer weißer Reis und frischer Koriander auf einem beigen Teller

Weiterlesen