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Frisches, selbstgemachtes Pesto Rosso

Im Sommer haben frische Tomaten und aromatisches Basilikum genau dann Saison, wenn man am wenigsten Lust auf lange Kochzeiten am heißen Herd hat, und genau hier spielt dieses Pesto Rosso seine Stärke aus. Statt stundenlang zu köcheln, brauchst Du für Dein Pesto nur einen Mixer und ein paar Minuten Zeit, bevor Du Dich wieder draußen in die Sonne setzen kannst. Die getrockneten Tomaten bringen dabei die konzentrierte Süße des Sommers mit, ganz ohne dass Du selbst frische Tomaten stundenlang einkochen musst, und machen Dein Pesto zu einem echten Sommerhelfer für die schnelle Küche.

Gerade jetzt, wenn man abends lieber draußen sitzt statt in der Küche zu stehen, zeigt sich, warum ein selbstgemachtes Pesto so unwiderstehlich ist. Du kannst Dein Pesto Rosso in großer Menge vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren, sodass Du bei jeder Sommerhitze in wenigen Minuten eine warme oder kalte Pasta, ein Sandwich oder ein Grillgemüse mit Pesto verfeinern kannst. So wird aus einem einzigen Pesto ein vielseitiger Begleiter für alle möglichen Sommergerichte, ohne dass Du jedes Mal neu kochen musst.

Auch der Duft von frischem Basilikum, der beim Pürieren durch die Küche zieht, gehört für viele einfach zum Sommer dazu und macht ein hausgemachtes Pesto so besonders. Während gekauftes Pesto oft künstlich und eindimensional schmeckt, überzeugt Dein eigenes Pesto mit intensivem Aroma und der frischen Schärfe der Chilischote, die perfekt zur warmen Jahreszeit passt. Wer einmal selbst Pesto gemacht hat, wird auch im nächsten Sommer wieder zum eigenen Mixer statt zum Supermarktregal greifen.

Da weißt Du was drinsteckt!

Ein selbstgemachtes Pesto ist nicht nur lecker, sondern steckt auch voller Zutaten, die Deinem Körper guttun. Das Olivenöl in diesem Pesto Rosso liefert vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirken können, während die Pinienkerne wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium und Zink mitbringen. Auch die getrockneten Tomaten sind in diesem Pesto mehr als nur Geschmacksträger, sie enthalten das Antioxidans Lycopin, das durch das Trocknen sogar noch konzentrierter vorliegt als in frischen Tomaten.

Frisches Basilikum bringt in Dein Pesto nicht nur sein charakteristisches Aroma, sondern auch ätherische Öle und Vitamin K mit, das für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel wichtig ist. Der Knoblauch in diesem Pesto gilt seit jeher als natürlicher Unterstützer des Immunsystems und kann durch seine schwefelhaltigen Verbindungen das Herz-Kreislauf-System entlasten. Die kleine Chilischote sorgt nicht nur für Schärfe in Deinem Pesto Rosso, sondern enthält auch Capsaicin, das den Stoffwechsel ankurbeln kann.

Der Parmesan rundet Dein Pesto mit hochwertigem Eiweiß und Kalzium ab, was besonders für Knochen und Muskeln wertvoll ist. Insgesamt zeigt dieses Pesto, dass gutes Essen und bewusste Ernährung sich keineswegs ausschließen müssen, denn hier kommen ausschließlich natürliche, nährstoffreiche Zutaten zum Einsatz. Wer regelmäßig zu einem selbstgemachten Pesto statt zur industriellen Variante greift, tut damit also nicht nur seinem Geschmack, sondern auch seinem Körper etwas Gutes.

Pesto Rosso aus getrockneten Tomaten und Basilikum in einem Glas, von oben fotografiert auf einem Holzbrett

Rezept: Pesto Rosso

Es gibt Dinge, die kauft man einfach, ohne groß darüber nachzudenken. Pesto gehört für viele genau in diese Kategorie. Dabei ist selbstgemachtes Pesto in wenigen Schritten fertig und schmeckt dazu noch deutlich intensiver als das Pesto aus dem Glas im Supermarktregal. Mit diesem Pesto Rosso zeigen wir Dir, wie einfach eigenes Pesto gelingt und warum sich der kleine Mehraufwand wirklich lohnt.

Gesamtzeit 15 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 40 g Pinienkerne
  • 100 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 100 g Olivenöl
  • 50 g (vegetarischer) Parmesan
  • 30 g frisches Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • Salz & Pfeffer

Nährwerte

  • 790 kcal
  • Eiweiß: 14 g
  • Fett: 76 g
  • Kohlenhydrate: 12 g
  • davon Zucker: 6 g
  • Ballaststoffe: 4 g

Ablauf

Schritt 1:

Röste die Pinienkerne bei mittlerer Hitze in einer Pfanne ohne Öl an, bis sie hellbraun sind und angenehm nussig duften. Nimm die Pfanne vom Herd, sobald die Farbe stimmt, und lass die Kerne kurz abkühlen, bevor sie ins Pesto wandern.

Schritt 2:

Gieße die getrockneten Tomaten gut ab, schäle die Knoblauchzehen und zupfe die Basilikumblätter von den Stielen. Schneide Tomaten, Knoblauch, Parmesan und Chilischote grob klein. Gib alles zusammen mit dem Basilikum in einen Mixer, oder einen passenden Behälter für den Stabmixer.

Schritt 3:

Gib die gerösteten Pinienkerne, das Olivenöl sowie Salz und Pfeffer ebenfalls dazu. Püriere alle Zutaten fein, bis eine gleichmäßige, sämige Masse entsteht. Probiere Dein Pesto kurz durch und schmecke bei Bedarf mit etwas mehr Salz, Pfeffer oder Chili nach, damit die Würze genau zu Deinem Pesto passt.

Schritt 4:

Zum Pesto passt selbstverständlich eine frische Pasta. Du kannst es aber auch hervorragend als Auftrich für Dein Sandwich nehmen.
Für ein Pasta-Gericht kannst Du die tropfnasse Pasta einfach mit einer guten Portionen Pesto vermischen, und bei Bedarf mit etwas Nudel-Kochwasser zu einer cremigen Pasta anrühren. Ein bisschen Parmesan rundet das Ganze wie so oft ab! Guten Appetit

Variationen:

Dieses Pesto Rosso lässt sich wunderbar an Deinen Geschmack und das anpassen, was gerade in Deiner Küche vorhanden ist. Wenn Du es milder magst, lässt Du die Chilischote einfach weg oder reduzierst die Menge, während Liebhaber von Schärfe ruhig eine zweite Schote in ihr Pesto geben können. Auch bei den Nüssen kannst Du variieren, Walnüsse oder Mandeln ergeben statt der Pinienkerne ein Pesto mit einem etwas kräftigeren, leicht bitteren Unterton.

Für eine vegane Variante ersetzt Du den Parmesan einfach durch geröstete Hefeflocken oder einen veganen Hartkäse-Ersatz, wodurch Dein Pesto trotzdem seine würzige Note behält. Wer es milder und cremiger mag, kann außerdem ein bis zwei Esslöffel Frischkäse oder eingeweichte Cashewkerne unterrühren, das macht aus Deinem Pesto Rosso eine besonders samtige Variante für Nudeln oder als Brotaufstrich.

Auch bei den getrockneten Tomaten sind Deiner Kreativität kaum Grenzen gesetzt, geröstete Paprika oder ein Teil Ofentomaten sorgen für eine fruchtigere Note in Deinem Pesto. Wenn Du es kräuteriger magst, ersetzt Du einen Teil des Basilikums durch Petersilie oder Rucola und erhältst so eine eigene, ganz persönliche Variante dieses vielseitigen Pesto Rosso.

Fazit:

Der Ursprung von Pesto liegt in Ligurien im Nordwesten Italiens, wo schon vor Jahrhunderten Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Käse und Olivenöl in einem Mörser zu einer würzigen Paste zerstoßen wurden. Der Name Pesto stammt vom italienischen Verb pestare ab, was so viel wie zerstoßen oder zermahlen bedeutet, und beschreibt damit genau die Zubereitungsart, die bis heute für dieses Pesto typisch ist. Während das klassische Pesto alla Genovese mit frischem Basilikum arbeitet, setzt unser Pesto Rosso auf getrocknete Tomaten und bringt so eine kräftigere, leicht rauchige Note mit, die an den Süden Italiens erinnert.

Trotz seiner kurzen Zubereitungszeit ist dieses Pesto erstaunlich nährstoffreich, denn es vereint hochwertige Fette aus Olivenöl und Pinienkernen mit dem konzentrierten Lycopin der getrockneten Tomaten sowie wertvollem Eiweiß aus dem Parmesan. Gerade weil beim Pesto nichts erhitzt wird, bleiben viele der enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe weitgehend erhalten, was bei stark verarbeiteten Fertigprodukten oft nicht der Fall ist. So wird aus wenigen einfachen Zutaten ein Pesto, das nicht nur schmeckt, sondern Deinen Körper auch tatsächlich mit Nährstoffen versorgt.

Für Kochanfänger ist Pesto ein nahezu perfekter Einstieg in die eigene Küche, denn es braucht weder Vorkenntnisse noch teures Equipment, sondern lediglich einen Mixer und ein wenig Geduld beim Rösten der Pinienkerne. Anders als bei vielen anderen Rezepten kann bei einem selbstgemachten Pesto kaum etwas grundlegend schiefgehen, kleine Abweichungen bei der Menge einzelner Zutaten lassen sich am Ende einfach über Salz, Pfeffer oder etwas mehr Öl ausgleichen. Auch für Hobbyköche mit wenig Zeit ist dieses Pesto Rosso ideal, weil es sich in großer Menge vorbereiten und über mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren lässt.

Häufig wird gefragt, wie lange sich ein selbstgemachtes Pesto hält oder ob man das Rezept problemlos abwandeln kann. In einem gut verschlossenen Glas hält sich Dein Pesto im Kühlschrank etwa eine Woche, besonders wenn oben eine dünne Schicht Olivenöl als natürlicher Schutz aufliegt. Und ja, Pesto lässt sich hervorragend abwandeln, denn das Grundprinzip aus Öl, Nüssen, Käse und einer aromatischen Basis funktioniert mit ganz unterschiedlichen Zutaten und macht aus jedem Pesto ein individuelles kleines Küchenprojekt.

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